Unsere Trinkwasserqualität: Rein und kontrolliert?

Wie gut ist die Trinkwasserqualität in Deutschland? Wie erhalten Sie reines Trinkwasser für Ihre Familie und Kinder?

Steigende Schadstoff- und Abwasserbelastungen machen unserem Trinkwasser stark zu schaffen. Trotz des permanent steigenden Aufbereitungsaufwandes seitens der Wasserwerke, kann Leitungswasser aus dem Hahn nicht immer die Anforderungen höchster Reinheit erfüllen.

Deutsches Trinkwasser ist nicht unbedenklich genießbar

Ist Mineralwasser rein?

Wenn das Wasser das Wasserwerk verlässt, erfüllt es die Normen der europäischen Trinkwasserverordnung. Diese enthält aber nur Grenzwerte für rund 100 Inhaltsstoffe! Und Grenzwerte sind bekanntlich immer ein politischer Kompromiss zwischen „wünschenswert“ und „ökonomischer Realität“. Aus diesem Grunde sind z.B. sogar geringe Mengen radioaktiver Materialen zugelassen, was die Anforderungen bei der Filtration von Kühlwasser für Reaktoren „finanziell entspannt“. Somit finden wir in unserem Trinkwasser heute jede Menge Substanzen, auf die wir grundsätzlich bzw. in dieser hohen Konzentration gern verzichten würden. Dies sind unter anderem: Nitrate, Chlor, Schwermetalle, Viren, Hormone, Medikamentenrückstände und eben auch radioaktive Substanzen wie z.B. Uran.   Die Verunsicherung des Verbrauchers wird nicht zuletzt durch immer wieder neue Schlagzeilen über die sich verschlechternde Trinkwasserqualität und die Planungen in d er europäischen Gemeinschaft, die Richtlinien zur Trinkwasserversorgung zu verändern, geschürt. Wobei die Richt- und Grenzwerte schon jetzt von Medizinern und Umweltverbänden als zu hoch angesehen werden.   In Deutschland können wir davon ausgehen, dass unser Trinkwasser aus den Wasserwerken die aktuell gültigen Richtwerte erfüllt. Doch was passiert mit unserem Wasser auf seinem Weg vom Wasserwerk bis zum Wasserhahn? Das Trinkwasser ist in einem Leitungssystem unterwegs, und auch dieses hat erheblichen Einfluss auf die Qualität des Wassers. Blei-, Kupfer- andere Schwermetall-Ionen oder biologische Verunreinigungen können auf diesem Wege ins Trinkwasser gelangen.

Alternative „Mineralwasser“?

Mineralwasser ist häufig schädlicher als LeitungswasserWer bisher – mit gutem Gewissen – zu teurerem Mineralwasser gegriffen hat, der sollte sich bewusst sein, dass die Anzahl der Grenzwerte in der deutschen Mineralwasserverordnung noch deutlich geringer sind als die in der Trinkwasserverordnung! Mit anderen Worten: Leitungswasser wird erstaunlicherweise strenger kontrolliert als Mineralwasser, welches wir als „Lebensmittel“ für viel Geld in Flaschen kaufen.   Ein großer Mineralwassertest, den die Zeitschrift Öko-Test im Juni 2005 durchführte und bei dem vor allem auch die Eignung der verschiedenen Wassersorten für die Zubereitung von Babynahrung geprüft wurde, lieferte zum Teil alarmierende Ergebnisse: In mehreren Proben wurde Uran in teilweise „gesundheitsrelevanten Mengen“ (Zitat), nachgewiesen! Bei einer anderen Erhebung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) lagen 34 Proben von Mineralwassern mit ihrem Gehalt an Uran allesamt über dem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Höchstwert (15 µg pro Liter!). Zum Vergleich: Für als „Säuglings“-Mineralwasser deklariertes Flaschenwasser muss ein Grenzwert von 2 µg pro Liter eingehalten werden!

Fazit

Einen wirklich zuverlässigen Schutz vor nahezu allen Schadstoffen, Bakterien und Keimen – und somit ein optimales Trinkwasser – lässt sich im Grunde nur erreichen, wenn man sein Trinkwasser selbst veredelt bzw. filtert. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass man auch das richtige Filterverfahren einsetzt, auf das man sich 100%ig verlassen kann! Einfache Kannenfilter aus dem Supermarkt oder Kartuschen, die hinter den Wasserhahn geschraubt werden, sind hier definitiv nicht ausreichend. Als effektivstes und bisher unübertroffenes Filterverfahren gilt die bei unseren Anlagen genutzte Umkehrosmose-Technik.